Beim
Bosch - Edelstahlsystem werden ausschließlich bauaufsichtlich
zugelassene, rostfreie Dübel verwendet.
Durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Untergründen
(Beton, Vollziegel, Porenbeton etc.) Auf,- vor oder unter
denen Bosch-Fußpunkte zum Einsatz kommen hat sich eine
spreizfreie Montage bewährt.
Hierbei wird
kein Druck auf den umgebenden Untergrund ausgeübt und
ein ausbrechen von Stein oder Beton vermieden.
Verbundmörtelpatrone
Ankerstange
Setzwerkzeug
Zunächst wird das Bohrloch erstellt. Die Bohrdurchmesser
sind entsprechend der Ankerstangendurchmesser (vgl. Tabelle)
zu wählen. Die Bohrlochtiefe muß mindestens
der Länge der Verbundmörtelpatrone entsprechen.
Siehe auch Markierung an der Ankerstange (Ringkerbe)
Das Bohrloch muß nun vom Bohrmehl
(Bohrstaub) befreit werden. Für diesen Arbeitsschritt
empfehlen wir das Bohrloch auszublasen. Alternativ kann
bereits beim Bohrvorgang das austretende Bohrmehl abgesaugt
werden. Abschließend sollte geprüft werden
das sich die Ankerstange leicht ins Bohrloch stecken läßt.
Folgend wird die Verbundmörtelpatrone ins Bohrloch
eingeführt. Dieses sollte gewaltfrei geschehen, da
eine Beschädigung der Patrone diese unbrauchbar machen
kann. Bei unterseitiger Montage muß darauf geachtet
werden, dass die Patrone nicht herausrutschen kann. Hier
sollte schon alles für Schritt 4 bereitliegen.
Zum Einsetzen der Ankerstange wird das mitgelieferte
Setzwerkzeug verwendet. Dieses wird in das Bohrfutter
der Schlagbohrmaschine eingespannt. Am Ende der Ankerstange
befindet sich ein Sechskantkopf. Die Ankerstange ist vorderseitig
angespitzt, wodurch beim einschrauben die Patrone zerstört
wird. Das eindrehen sollte zügig geschehen und beim
erreichen des Bohrlochendes gestoppt werden da sonst der
Verbundmörtel durch das Gewinde der Ankerstange hinausbefördert
wird. Die Ankerstange muß bis zur Ringkerbe ins
Bohrloch geschraubt werden.
Nach entsprechender Aushärtzeit (vgl. Tabelle)
kann nun der Fußpunkt angeschraubt werden. Überschüssiges
Gewinde kann nach Aushärten abgeschnitten werden.
Vor
dem einsetzen der handwarmen Patrone prüfen ob
das Harzmaterial honigähnlich fließt.